istockphoto.com/f4fDer vorliegende erste neue GEGENPOL ist zugleich ein Jubiläumsheft. Denn vor 21 Jahren gab der Dresdner Gerede e. V. erstmals eine Broschüre unter diesem Namen heraus. Ab März 1996 entwickelten Mitglieder der schwulen Jugendgruppe des Vereins das Blatt dann zu einem Magazin weiter. Nach einer Kooperation mit der Berliner „Siegessäule“ sowie den durch dessen Insolvenz gescheiterten Kooperationsplänen mit dem Eurogay-Magazin, dem Nachfolger der Zeitschrift Queer, ergab sich ab September 2003 die Zusammenarbeit mit dem Berliner „Sergej“, der späteren „blu“, in Form eines gemeinsamen Titels. Da sich der GEGENPOL im April 2010 aus dem Zeitschriftenmarkt zurückzog, wurde das Magazin fortan unter dem Namen „blu Dresden Leipzig“ komplett in Berlin produziert. Doch nachdem sich die „blu“ im Dezember 2010 nach acht Jahren – der erste Ost-Sergej erschien im Januar 2003 – aus dem Osten verabschiedet hat, wird nun ab diesem Monat der GEGENPOL wieder von einem Dresdner Verlag herausgegeben, womit der GEGENPOL zu seinen Wurzeln zurückgekehrt ist.

21 Jahre GEGENPOL