marcushamel.comJan Rohrlack, schwuler Unternehmer, erzählt uns, warum es Hallenser in Sachen Nachtleben und Kultur demnächst in einen Waschsalon ziehen könnte.

„Ich bin ja gelernter Hotelfachmann. Die Ausbildung habe ich in Bernburg gemacht und danach im besten Hotel von Halle gearbeitet. Aber schon nach drei Monaten hatte ich genug von dem System, habe eine siebenseitige Kündigung über Kapitalismus und Ausbeutung abgegeben und mich daraufhin selbstständig gemacht. Mit meinen Leuten bin ich nun im Event- und Sicherheitssektor aktiv, u. a. machen wir auch bei verschiedenen Hallenser Gay-Partys die Tür. Doch mein neuestes Baby ist ein Waschsalon, den ich Ende 2010 übernommen und richtig auf Vordermann gebracht habe. Hier planen wir auch Musik-Veranstaltungen mit Bands oder DJs. Die Getränke sollen dann in und die Plattenteller auf den Waschmaschinen liegen. Ähnlich wie bei der Comedy-Show Night Wash in Köln, würde ich den Salon auch Leuten für Laientheater zur Verfügung stellen. Wir haben da noch tausend Pläne, schaut doch einfach mal vorbei!“

www.twistergroup.de, www.waschsalon-halle.de

Prosecco aus der Waschmaschine