istockphoto.com/Christopher_LoganMit einer Veranstaltungswoche feierte die AIDS-Hilfe Potsdam e. V. ihr 20-jähriges Bestehen und blickte zurück. Doch wie sieht die Zukunft aus? Nachholbedarf sieht der Verein in der Zusammenarbeit der Aidshilfen in Brandenburg. Denn hierzulande ist das Einzelkämpfertum inzwischen existenzgefährdend geworden. In diesem Jahr wurden bereits in Sachsen und Thüringen Aidshilfemittel von Ländern, bzw. Kommunen, gekürzt. Insidern zufolge wird auch in Brandenburg ministeriumsintern an Kürzungsszenarien gearbeitet. Da geht es um Einsparungen bei Versicherungen, Miete und vielen anderen kleinen Posten. Der sich so summierende Sparhammer könnte jedoch fatale Auswirkungen für das ganze Land haben. Denn für wirklich große Einsparpotentiale ist kaum noch Raum. Viele Angebote des Vereins stehen allein auf märkischer Flur. Wenn sich das von der zuständigen Linkspartei-Politikerin Anita Tack geführte zuständige Gesundheitsministerium durchsetzen sollte, finden wir die Aidshilfearbeit leider schon bald auf der Brandenburger Müllkippe wieder.

www.aidshilfe-potsdam.de

Jubiläum unter Tränen