istockphoto.com/kirzaNoch in den 1990er Jahren erlebte die Lausitzregion ihren queeren Aufschwung. Rainbowparty im Gladhouse, CSD Cottbus und schwullesbisches Kulturfestival, wilde Parties in einer Kleingartenkneipe namens RESI, Aidshilfe Cottbus e. V., Lebensart e. V. oder BATUSI e. V. sind die Namen, die einem einfallen, wenn man an diese Zeit zurückdenkt. Doch mittlerweile ist es in der Lausitz-Metropole zappenduster geworden. Keine schwule Bar, keine Sauna zum Austausch und kein Porno-Kino weit und breit. Lediglich das Gladhouse bietet alle Jubeljahre die Rainbow-Party. Cottbus – die Stadt einsamer Herzen? Das wollen die Jungs des neugegründeten Vereins Queer Cottbus so nicht auf sich beruhen lassen. Aus der ersten Idee ist inzwischen Realität geworden. Regelmäßig findet an verschiedenen Orten der gut besuchte schwullesbische Stammtisch statt. Alexander Bode, der Stammtischvater, verrät uns Wege, wie man den Stammtisch erreicht. So findet man beispielsweis eine Fanseite zum „Stammtisch Queer Cottbus“ auf Facebook unter dem gleichen Namen.

Stadt der einsamen Herzen