istockphoto.com/joelcameraEs begann mit großen Ankündigungen. In der ehemaligen Buddha Art Gallery, wo bis September 2008 mit der Gaynight Leipzig die erste schwule Megaparty der Stadt tobte, startete im April 2010 eine neue Veranstaltungsreihe. Die Party nachts im Kaufhaus sollte jeden zweiten Sonntag im Monat das heutige Veranstaltungszentrum Städtisches Kaufhaus erzittern lassen. Doch am Ende zitterten lediglich die Veranstalter, denn der Klub sei bei weitem nicht voll geworden, da man auch, nachdem man innerhalb des Gebäudes schlauerweise auf einen kleineren Floor umgezogen war, um die rückläufige Besucherzahl zu kaschieren, das Ruder nicht mehr hätte herumreißen können. So sei, nach einer Reihe von Pannen – so sei u. a. die Website über Monate nicht gepflegt worden, hätte die Klang-Technik nicht die Erwartungen der Gäste erfüllt, hätte es Probleme mit der Produktion von Werbematerial gegeben und hätten Teile des Personals offenbar nicht die größte Arbeits-Motivation gehabt, so Gäste – kündigte Resident-DJ Ronny D. nun für die nächsten Monate eine neue schwule Partyreihe an. GEGENPOL drückt die Daumen.

Schwulenparty eingestampft