[Berlin] Mit einem Spot im Fahrgastfernsehen „Berliner Fenster“ der Berliner Verkehrsbetriebe GmbH wirbt das schwule Anti-Gewalt-Projekt MANEO derzeit unter Fahrgästen für Zivilcourage. Protagonisten des Beitrags sind die MANEO-„Nachtflugbegleiter“ – Travestie-Stewardessen, die im Stil der Sicherheitsanweisungen in Flugzeugen Tipps geben. MANEO-Projektleiter Bastian Finke: „Wir wollen wachrütteln, vor allem Besucher unserer bunten Berliner Szenen sensibilisieren, nicht wegzuschauen, sondern Hilfe zu leisten und Vorfälle umgehend zu melden.“ Natürlich solle sich dabei keiner selbst in Gefahr begeben. So sei es bspw. wichtig, als Zeuge einer Gewalttat den Notruf zu wählen und Hilfe zu holen. Wenn man zudem Krach mache oder rufe, dass die Polizei käme, ergriffen die meisten Täter die Flucht, so Finke. Genauso wichtig sei es, sich anschließend um das Opfer zu kümmern und auf das Eintreffen der Polizei zu warten. Opferhilfeeinrichtungen wie z.B. MANEO bieten gezielt auch Hilfe und Unterstützung für Zeugen an, denn auch die stünden in solchen Fällen unter großem Stress. WWW.MANEO.DE •mb

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