[Leipzig] Und zwar im Mai 2007: im Kunst- und Kulturverein riesa efau startete Dresdens queere Indie-Party queerbeats. Zwei Monate später erfolgte bereits der Umzug in das studentische „U-Boot“ im Szene-Stadtteil Äußere Neustadt. Im Dezember 2009 fand die Party dann einmal im dafür eigentlich viel zu stylischen „Metronom“ statt und im Folgemonat zusammen mit der Party „PuffyClub“ auch einmal im „Puschkin“. Seitdem ist das Kulturzentrum Scheune in der Alaunstraße zur festen Heimat der Veranstaltungsreihe geworden. Doch angeblich nicht mehr lange! GEGENPOL ging der Gerüchteküche auf den Grund. Wie Veranstalter Andreas Jenke alias Resident-DJ KEAN uns mitteilte, findet die sympathische und authentische Gayparty nur noch zweimal statt, dann ist offiziell Schluss. Am 01.04 und – als Abschiedsparty – am 28.05. gibt es also zum letzten Mal all das auf die Ohren, „was im Zeitgeist rockt und poppt oder einfach nur schön schrammelt“. Dresden verliert damit die einzige Queer-Party, die sich konsequent dem kommerziellen Mainstream widersetzte. Schade! WWW.QUEERBEATS.DE •mb

Es geschah im Mai