[Leipzig] Als eigenständige Veranstaltungen im Umfeld der Leipziger Buchmesse haben sich queere Lesungen in den letzten Jahren bereits fest etabliert. So hatte „Lehmanns Buchhandlung“ (heute „lehmanns media“) 2010 sieben Leipziger Szene-Hot-Spots für einen Lese-Marathon namens „Leipzig liest QUEER“ mit ins Boot geholt, unter anderem die Galerie- und Cruising-Lounge X-Club. Damals fand die hauseigene Lesereihe der Buchhandlung, „QUEER gelesen“, aber auch noch monatlich statt, inzwischen nur noch etwa drei Mal im Jahr. Dieses Jahr führten neben „lehmanns media“ mit einem umfangreichen schwullesbischen Programm, das Autoren der Verlage „Männerschwarm“, „Querverlag“ und „Konkursbuch“ umfasste, auch die „RosaLinde“ und die „Frauenkultur“ eigene Queer-Lesungen durch. Auf der Messe selbst war der Anteil queerer Verlage außer Queerverlag, Konkursbuchverlag und Milena Verlag zwar auch schon mal größer, jedoch wird queere Literatur ja auch nicht ausschließlich von queeren Verlagen herausgegeben, weshalb man sicher auch sonst auf seine Kosten kam. WWW.LEIPZIG-LIEST.DE •mb

Hitze der Büchernacht