[Braunschweig] Dass auch Szenebars nicht ewig leben, ist tragisch aber normal, das ist in Berlin nicht anders als in Entenhausen. Aber dass gleich zwei – von insgesamt zwei – nahezu gleichzeitig die Segel streichen, ist wirklich bitter. So geschehen im Februar in Braunschweig. Neben der Bar „Why Not“ hat nun nämlich auch noch die „Wiener Botschaft“ das zeitliche gesegnet. Am 06.02. war die Messe gesungen, so der Verein für sexuelle Emanzipation. Ellen und Elena hatten die Bar seit 2006 zu einem der Szene-Hot-Spots schlechthin gemacht, der sich vor allem durch sein vielfältiges konzeptionelles Spektrum auszeichnete. Neben dem regulären Bar-Betrieb fanden dort auch regelmäßig Gay-Partys, Karaoke-Abende, Motto-Veranstaltungen und Billard-Turniere statt, was die Einrichtung bei Schwulen, Lesben, sowie der BDSM- und Trans*-Fraktion beliebt machte. Der separate Club-Raum konnte zudem für private Feierlichkeiten gemietet werden und nach jeder „Women/Man Dance“ in der „Meier Music Hall“ sei zudem ein All-you-can-eat-Frühstücksbuffet angeboten worden. WWW.WIENER-BOTSCHAFT.DE •mb

Abschied von Wien