[Leipzig] Tausende Luftballons stiegen am 17. Mai 2010 vor romantischer barocker Kulisse in den Dresdner Abendhimmel. Ein wütender (Flash-)Mob hatte sich an dem Tag unter dem Regenbogenbanner versammelt, um bunt und friedlich seiner Forderung nach Gleichberechtigung Homo- und Transsexueller Ausdruck zu verleihen und machte auf Diskriminierungen aufmerksam. Dieser sogenannte „RainbowFlash“, der anlässlich des „IDAHO“ – des Internationalen Tags gegen Homophobie, unter Regie des in Chemnitz ansässigen LSVD Sachsen e. V. stattfand und an die Streichung von Homosexualität von der Liste der Krankheiten durch die WHO (Weltgesundheitsorganisation) im Jahr 1990 erinnerte, wird in diesem Monat in Leipzig wiederholt, so CSD-Koordinator Ralf Große. Der LSVD Sachsen, die RosaLinde Leipzig und der CSD Leipzig richten damit diesmal gemeinsam den sächsischen IDAHO-Ableger aus, der ansonsten weltweit in etwa fünfzig Städten stattfindet. Am 17. Mai treffen sich Interessierte und Aktivisten auf dem Nikolaikirchhof in der Innenstadt. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr, Ende 20 Uhr. In Jena organisiert darüber hinaus der QueerWeg e. V. eine ähnliche Veranstaltung. WWW.RAINBOWFLASH.INFO. •mb

Protest-Ballons