[Berlin] Rund um den Nollendorfplatz findet als Auftakt der Berliner CSD-Woche jährlich das zweitägige „Motzstraßenfest“ statt, das vom Regenbogenfonds der schwulen Wirte e. V. ausgerichtet wird. Hervorgegangen aus dem KAB (Konzertierte Aktion lesbisch-schwuler Wirtschaft in Berlin), und in Zusammenarbeit mit dem ersten Ansprechpartner der Berliner Polizei für gleichgeschlechtliche Lebensweisen sowie dem Schwulen Überfalltelefon von Mann-o-Meter wurde 1993 das erste Lesbisch-Schwule Stadtfest als Reaktion auf anhaltende Übergriffe gegen Queers ins Leben gerufen. Seit 1996 verleiht der Regenbogenfonds zudem den Rainbow Award an verdiente Aktivisten der Community. 250 Verkaufs- und Informationsstände sowie fünf Bühnen mit einem bunten Programm aus Musik, Tanz, Comedy, vielfältigen Performances und dem Polit-Talk auf dem »Wilden Sofa« machen das Fest heute nach einer beispiellosen Erfolgsgeschichte zu einem der größten sommerlichen Großveranstaltungen Berlins. Am 18. und 19. Juni heißt es diesmal: „Gleiches Recht für Ungleiche!“ WWW.REGENBOGENFONDS.DE •mb

LesBiSchwules Stadtfest