Margot SchlönzkeFolge 4: Spielzeug für den Herren

Ja, meine Lieben, die CSD-Saison 2011 ist eröffnet und mir kommt die große Ehre zuteil, einleitende Worte schreiben zu dürfen! Wie mir scheint, hat sich ein Großteil der Nation auf das CSD-Motto „Sport“ geeinigt. Da ich mit Sport allerdings so gar nichts anfangen kann, belassen wir es hierbei und ich wünsche euch nur viel Spaß und gute Forderungen für die bevorstehenden Demonstrationen. Zeigt der Welt, was in Euch steckt! – Und damit sind wir auch schon beim eigentlichen Thema des Monats: Spielzeug für den Herren und worauf man beim Kauf achten sollte. (Alle Minderjährigen blättern jetzt bitte bis zum Comic weiter. SOFORT!)

Ist Ihr Vibrator auch aus ökologisch abbaubarem Kautschuk, aus dem Fair-Trade-Handel, PH-Neutral, mit anschließbaren Solarkollektoren für die CO2-neutrale Wiederaufladung? Nein? Dann schmeißen Sie ihr altes Gerät sofort weg! Doch auch die Entsorgung muss korrekt sein: Kleinelektrogeräte gehören nicht in den Hausmüll, sondern sind bei der örtlichen Stadtreinigung persönlich abzugeben … Wir müssen schließlich an die Umwelt denken! Beim Neukauf eines oben bereits beschriebenen Spielzeugs für den volljährigen Herren ist neben den bereits erwähnten relevanten Umweltfaktoren auch auf die Größe zu achten. Wir kennen das vom Essen: Oftmals sind die Augen größer als der … Naja, Sie wissen schon, was ich meine. Richtig, den „Muttermund“. Er heißt so! Dafür kann ich nichts! Der hat nicht direkt etwas mit dem Mund der eigenen Mutter zu tun. Beim Neukauf eines entsprechenden Spielzeuges also bitte nicht die Elterngeneration zwecks Passgrößenfindung ins Fachgeschäft mitnehmen! Ihre Mutter könnte mit vollgestopftem Sprechorgan verwirrt reagieren. Merke: Mutti hat im Sexshop nix zu suchen. Der Begriff „Muttermund“ ist ein Synonym für die Poöffnung, die beim Analverkehr eine nicht unwichtige Rolle spielt: An ihr muss alles vorbei. Im Safer-Sex-Sinne wortwörtlich, im eigentlichen Verkehrssinne eher sinnbildlich. – Das kommt Ihnen jetzt ein wenig abartig vor? Das ist es aber nicht. Wenn Analverkehr abnorm wäre, hätte der Schöpfer die stimulierbare Prostata nicht dort platziert, wo sie heutzutage zu finden ist. Und dort hat der Schöpfer sie schon länger platziert, als die Bibel auf dem Nachttisch. Somit ist auch endlich eine der wichtigsten philosophischen Fragen der Menschheit: „Was war zuerst da: Die Bibel auf dem Nachttisch oder der Analverkehr?“ abschließend geklärt.

Eure Margot Schlönzke

Margots kleine heile Welt