[Göttingen] Wie sang Barbara noch so schön: „von Göttingen gibt’s keine Lieder, und dabei blüht auch dort die Liebe“. Und in der Stadt mit allein 24.000 Studenten blüht auch die schwule Liebe, auch abseits von Glory Holes auf den Mensa-Toiletten. Der beste Beweis war die Szenebar Toxic, die sich nahe der Nikolaikirche befand. Lange war sie Treffpunkt für die Community aus Südniedersachsen, auch von Kassel, Braunschweig und Erfurt hatte man es nicht weit zu den Partys, die jeden Freitag und Samstag u. a. zu Karaoke animierten. Wie die GAYPEOPLE berichtete, hat die Bar jedoch nach viereinhalb Jahren ihre Türen geschlossen, die letzte Party fand am 24. September 2010 statt, es wurden private Gründe angeführt. Derzeit besteht die Szene deshalb aus den beiden Gay-Partys – der „Gaynight“ in der „Tangente“ und der „Mandance reloaded“ im „musa“ – den Gay-Abenden im Swingerclub Luna und den „Les- BiSchwulen Kulturtagen“, sowie dem Gay-Sexkino Downtown. Und mit der Initiative Face to Face gibt es nun auch Veranstaltungen abseits der kommerziellen Angebote. WWW.SCHWUL-IN-GOETTINGEN.DE •mb

Giftige Tunten