[Hannover] Für einen jungen Schwulen endete der Besuch einer Gay-Party Ende Mai im Krankenhaus. Wie die „Hannoversche Allgemeine“ berichtet, hatte der 21-Jährige während der „Volume Spring Explosion“, die in der Diskothek „Studio 6“ stattfand, den Veranstaltungsort kurz zum Telefonieren verlassen. Wie aus der Fahndungsmeldung der Polizei hervorging, entfernte er sich daraufhin entlang einer Auffahrtrampe einige Meter vom Club. Obwohl die Party in der Nähe des Hauptbahnhofs stattfand, wo noch zahlreiche Passanten unterwegs waren, wurde er plötzlich von zwei Männern zu Boden geworfen. Während ihn der eine festhielt, verging sich der andere sexuell an ihm. Die Polizei sucht nun nach zwei Südländern. Die „Volume“ gilt als eine der größten Gay-Partys Deutschlands. GEGENPOL fragte Stefan Sorkalla, den Veranstalter der „GaySensation“, ob man sich als junger Schwuler in der Stadt nun generell vor Vergewaltigungen im Umfeld von Partys fürchten müsste: „Grundsätzlich nein [aber] gerade bei großen Events sollte man [für] Sicherheit in und auch um das Event herum sorgen.“ •mb

Schwuler vergewaltigt