[Cottbus] Der seit kurzem bestehende Queer Cottbus e. V. startete zusammen mit der queeren Studentengruppe an der Brandenburgischen Technischen Universität und der Kulturplattform Cottbus e. V. eine schwul-lesbische Offensive in der Lausitzstadt. Das Programm, das im gesamten Juli stattfand, nannte sich „Queertastic Days“. Ein Besuchermagnet unter den Einzelveranstaltungen wie der Regenbogenflaggen-Hissung auf dem Campus-Gelände und einer Ausstellung zum Thema Diversity war die „Queertastic-Party“. Gut besucht war auch der Stand des queeren Landesverbands Bündnis Faires Brandenburg, der den Bedarf an Kondomen und Aufklärungsmaterial bediente. Die Organisatoren teilten gegenüber GEGENPOL mit, dass eine Wiederholung im nächsten Jahr schon fest geplant sei. Ganz nebenbei hat sich aus dem Projekt auch eine neue „WG“ ergeben: Queer Cottbus e. V. und Kulturplattform Cottbus e. V. beziehen im August ein gemeinsames Büro in der Innenstadt. Damit hätte die queere Szene der Oberlausitz seit mehr als fünfzehn Jahren wieder einen Anlaufpunkt, so Vorstand Alexander Bode. •at

Lausitzer auf Rosa Wolken