[Potsdam] Im schwulen Partymilieu ist diese Anrede fast genauso gebräuchlich wie das „Grüß Gott“ in einer Bayrischen Metzgerei. Dabei spielen die Schlüsselreize oberflächlicher schwuler Sexualität – von schlankem Aussehen bis zum muskeldefinierten Oberkörper – die wichtigste Rolle. Kein Wunder, denn schließlich kann man mit inneren Werten keinen Sex haben. Problematisch wird es aber dann, wenn jemand mit dem Muskelaufbau mit allerlei Präparaten nicht mehr aufhören kann. „Die Zahl der Ratsuchenden, die uns mit Symptomen dieser Sucht, Dysmorphophobie genannt, aufsuchen, steigt seit einiger Zeit“, so Carsten Bock, HIV-Berater bei Katte e. V.. Der springende Punkt ist zunächst vor allem die Finanzierung der Sucht. Viele verkaufen dafür ihren Körper in einschlägigen schwulen Internet-Foren. Auch die Spätfolgen sind für die Muskelbepackten erheblich: Zum Aufputschen nehmen einige Viagra oder lassen das Kondom weg, nur damit er steht. Die Nebenwirkungen der Sucht reichen dann von unregelmäßigem Herzschlag bis hin zum Schrumpfen der Hoden. Der Sex wird dadurch keineswegs besser. •at

Hey, geiler Body