[Goslar] Die fraktionsübergreifende Abwahl der Gleichstellungsbeauftragten durch den Stadtrat von Goslar hat deutschlandweit Fragen über Sinn und Wahnsinn feministischer Positionen aufgeworfen. Weil sie sich nämlich wiederholt auch gegen die Benachteiligung von Männern einsetzte und sich weigerte, Frauen immer nur einseitig als Opfer zu betrachten, wurde sie auf Antrag der Linkspartei – unterstützt von den Grünen und der SPD – mit 25 zu 10 Stimmen ihres Amtes enthoben. Laut der „Rheinischen Post“ und der „Süddeutschen Zeitung“ führte Monika Ebeling unter anderem den bundesweit ersten Telefon-Notruf für Männer ein und verweigerte ihre Mitarbeit an der Wanderausstellung „Gegen Gewalt in Paarbeziehungen“, weil diese Gewalt von Frauen gegen Männer komplett ausgeblendet hätte. Ebenso lehnte sie eine Brötchentütenaktion im Rahmen einer Kinderschutzwoche ab, weil auf der Tüte der Slogan „Gewalt gegen Kinder und Frauen kommt nicht in die Tüte“ Männer als Opfergruppe ignorierte. Auch für die Rechte geschiedener Väter, die ihre Kinders sehen wollen, machte sie sich stark. •mb

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