[Jena] Nicht nur im kürzlich geschlossenen „Jenaer Men’s Club“ taten es Schwule in Gruppen. Auch an den meisten deutschen Hochschulen existieren translesbischwule Netzwerke, die als Plattform und Anlaufstelle eine wichtige soziale Aufgabe erfüllen. So gibt es in Erfurt den „QueerCampus“, in Berlin das „Queerreferat“, das „Autonome Schwulenreferat“ und die „Queerkraft“, in Dresden den „SchLaU“, in Magdeburg den „DykeAndGay“, in Potsdam die „queerUP“ und in Jena die „Paradiesvögel“. Doch weil solche Netzwerke zum Nutzen vieler immer vom Engagement weniger leben, schalten die „Paradiesvögel“ derzeit auf ihrer Website eine Todesanzeige für sich selbst, weil die Gruppe aufgrund von Studienabschlüssen, Auslandssemestern und Umzügen kurz vor der Auflösung stünde. Zur Fortführung der Partys, Grill- und Spielabende sowie Diskussionsrunden ruft die Gruppe queere Studenten, Absolventen, Lehrende und andere Beschäftigte der Jenaer Hochschulen auf, sich zu beteiligen, damit weiterhin die Regenbogenfahne auf dem Campus hochgehalten werden kann. •mb

Bist du gut zu (Paradies-) Vögeln?