[Potsdam] Über die Liveübertragung der Hochzeit von Georg Friedrich Prinz von Preussen und Sophie Prinzessin von Isenburg am 27.8. durch den RBB ist ein Streit entbrannt. Dabei bestreitet das Paar, Interesse an der Übertragung gehabt zu haben. Der RBB habe jedoch „darauf gedrungen“, ließ das Brautpaar über eine Potsdamer Tageszeitung wissen. Klaus Ness, Generalsekretär der Landes-SPD stört es, dass „andere Live-Berichterstattungen wie etwa vom Brandenburg-Tag, aber auch Karneval der Kulturen und CSD nicht mehr oder stark eingeschränkt stattfinden.“ Tatsächlich verzichtete der RBB 2011 auf die Übertragung aller CSDs in Berlin-Brandenburg, sendete nur Zusammenfassungen, meist nachts. Jirka Witschak, stellvertretender brandenburgischer Schwusos-Vorsitzender, erinnert an den öffentlichen Auftrag des Senders. 2010 forderten die Schwusos anlässlich der brandenburgischen CSDs ein queeres TV-Magazin, welches auch nichtheterosexuelles Leben außerhalb Berlins zeigt. „Der Adel ist auch eine Minderheit. Was dem Adel zugestanden wird, muss der RBB auch Schwulen und Lesben ermöglichen.“ •at

Krone ja, Tunte nein