[NEUKÖLLN] Seit dem 02.09. hat der Stadtteil im Süden Berlins einen neuen Szenetreffpunkt. In der Boddinstraße/Ecke Isarstraße, nahe den Haltestellen „Rathaus Neukölln“ (U7) und „Boddinstraße“ (U8), öffnete die Bar „Eigenartig“ ihre Türen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Kneipen kann man sich hier bereits ab früh um neun Uhr verabreden, auch feste Schließzeiten existieren nicht. Konzeptionell bezeichnet sich das „Eigenartig“ als „queere Wohnzimmer-Café-Bar“. Die Lage ist nicht schlecht gewählt, denn erstens gilt der Nordteil des früher eher als sozialer Brennpunkt bekannten Stadtteils derzeit als der absolute Trend-Kiez der Stadt, der besonders junge Schwule, Künstler und Kreative anlockt. Und zweitens war die Szenelandschaft zwischen Rathaus Neukölln, Sonnenallee und Landwehrkanal bisher eher dünn besiedelt – mit dem „Triebwerk“, dem „Ficken 3000“, der „Darkzone“ und dem „Club Trommel“. Letztere ist die dienstälteste Szenebar Berlins und wechselte im Dezember nach dem Tod des Vorbetreibers zum zweiten Mal innerhalb des Jahres den Besitzer. EIGENARTIG.BLOGSPOT.COM

NEUE GAY-BAR