CSd Dresden e.V.[Dresden] Neustart beim CSD Dresden e.V.: Im September hat sich der Dresdener CSD einen neuen Vorstand gewählt.
Mit Ronald Zenker, Matthias Eibisch, Mike Beyer, Janko Mikolajczyk und Stefan Kowe hat sich für die kommenden zwei Jahre ein stabiles Team aufgestellt.

Dabei sah es zu Jahresbeginn noch wenig hoffnungsvoll aus. Der Verein war ausgebrannt, von inneren Streitigkeiten gelähmt und die ohnehin wenigen Mitglieder liefen davon. Aber ein Übergangsvorstand hat die Initiative ergriffen und innerhalb kürzester Zeit den Dresdner CSD absichern können. In einem Kraftakt gelang, was viele nicht für möglich gehalten haben. Der CSD 2011 stand den Vergangenen in nichts nach und wurde ein großer Erfolg. Über 2.500 Lesben und Schwule waren dabei, als Dresden wieder Flagge zeigte.

War der CSD Dresden e.V. noch zu Jahresanfang fast ausgeblutet, konnte bereits im Juni das 50. Mitglied gewonnen werden. Da somit eine übergroße Mehrheit der Mitglieder den Übergangsvorstand nicht gewählt hatte, stellte sich die Frage nach der Legimität der Vereinsrepräsentanten. Es ergab sich daher die Konsequenz für Neuwahlen, damit sich auch alle neuen und alten Mitglieder im Verein wiederfinden. So konnte auf breiter und erneuter Basis der neue Vorstand gewählt werden. Auch die Satzung des Vereins soll überarbeitet werden. Vor allem wird aber die Organisation des nächsten CSD, der am 2. Juni 2012 auf dem Theaterplatz stattfinden wird, in Angriff genommen. Auch eine CSD-Woche mit einer Vielzahl verschiedenster Veranstaltungen soll es wieder geben.

Der CSD Dresden e.V. hat sich aber auch noch mehr vorgenommen: „Wir wollen in unserer Stadt Ansprechpartner für alle schwul-lesbischen Vereine und Projekte sein. Wir sehen uns nicht nur als Organisatoren einer Großveranstaltung, sondern auch als Plattform und Netzwerk, die schwul-lesbischen Interessen in Dresden voranbringen will“, so der Gesamtverantwortliche Ronald Zenker.

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Dresdner CSD Reloaded