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Gegenpol Nr. 34 / Dezember '98 Priscilla - Königin der WüsteEdelfummel, Staubige Landstraßen und heiße Musik
Allein das Bild dreier exzentrischer Tunten im Edelfummel, die mit "I Will Survive" inmitten
der totalen Ödnis eine Gruppe von australischen Ureinwohnern unterhalten, machte "Priscilla"
kultfilmverdächtig. Überhaupt ist die Story der Travestiekünstler Tick, Adam und der waschechten Transe
Bernie einfach nur schrill, wenngleich oft genug auch zum Heulen. Unter den Künstlernamen Mitzi, Felicia
Bernadettes neuer Schwarm, ein Automechaniker namens Bob bringt den ersten frischen Wind in die
eigenwillige Gruppe. Als sie dann in Alice Springs auch noch auf Ticks reizende Ehegattin Marion, die
eigentliche Organisatorin der Tour, und seinen unverhofften Sohn Benji stoßen, scheint das Chaos perfekt.
Ihre Premiere im Casino-Hotel wird dann dank enthusiastischem Einsatz wenigstens zum mittleren Erfolg...
Einen Monat später, Zeitpunkt der geplanten Abreise, hat sich so manches verändert. Bernadette tauscht wegen Bob ihren Platz im Bus mit Benji, und keiner wird wohl den Mammut-Trip so schnell vergessen. "Priscilla - Königin der Wüste" - ein Film, der nicht zuletzt wegen seiner mitreißenden Musik von ABBA bis Gloria Gaynor zum Klassiker schräger Fummel-Schinken avancierte. Voller Glamour und Flitter bringt Stephen Elliott ein Stück Musical zurück ins Kino, zum Lachen, Heulen und Schreien. Kaum ein Zwerchfell schmerzt nicht, kaum ein Auge bleibt trocken und nur wenige Filme produzieren so viele singende und hüftschwingende Zuschauer wie "Priscilla". Erik
Im Anschluß an den Film "Priscilla, Königin der Wüste" findet in
Felix
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