|
Gegenpol Nr. 38 - April '99 GaywolfSchwule Gruselgeschichten
Einen Schritt in unbekannte und mystische Welten wagt der Querverlag mit "Gaywolf", einem schwulen erotischen Gruselthriller von G.-Roger Forster. Werwölfe - die Legende von Menschen, die sich in Vollmondnächten in einen Wolf verwandeln müssen und nur durch eine Silberkugel getöten werden können, kennt wohl jeder.
"Gaywolf" ist G.-Roger Forsters Erstling, in dem er, wie er selbst sagt, versucht, die Einflüsse seiner Vorbilder Stephen King und Ralf König zu verbinden. Der Roman trägt daher auch teilweise comicartigen Charakter und ist durchaus originell geschrieben. Die Geschichte bleibt aber leider immer vorhersehbar, es fehlen überraschende Momente und Wendungen. Ein Spannungsbogen vermag sich beim Lesen nicht recht zu entwickeln. Man ahnt schon nach wenigen Seiten, wer der eigentliche Werwolf ist, und ist ein wenig enttäuscht, daß man selbstverständlich recht behält. So sei dieses Buch auch nur echten Liebhabern von Geschichten über Vampire und Werwölfe empfohlen. my
|