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Gegenpol Nr. 38 - April '99 11. Filmfest DresdenDas Rosa Krokodil spielt Monopoly
Seit Tagen schaut ein rosa Krokodil angriffslustig von Plakatwänden und Litfaßsäulen der Landeshauptstadt auf die Dresdner herab. Es wirbt für das 11. Filmfest Dresden, das vom 14. bis zum 18. April stattfindet. Insgesamt wurden für das Internationale Festival für Animations- und Kurzfilm aus den mehr als 900 Einreichungen 61 Filme für den Internationalen Wettbewerb und 36 Filme für die Nationale Konkurrenz nominiert, die wie im vergangenen Jahr im Kino Schauburg zu sehen sein werden. Außerdem gibt es die Möglichkeit, sich im Festivalclub "Dagmar" - gegenüber der Schauburg - ausgewählte Filme ganz individuell anzusehen. Die Beiträge kommen übrigens aus 30 Ländern, was zeigt, daß es dem Filmfest Dresden gelungen ist, seine gute Position in der internationalen Festivallandschaft zu behaupten. Beiträge mit schwulen oder lesbischen Themen und Inhalten wird es im Programm natürlich auch geben. Beispielsweise beteiligt sich Regisseur Michael Brynntrup in diesem Jahr am nationalen Wettbewerb mit seinem Tagebuchprojekt
Nicht nur die Jury hat bei der Preisvergabe die Qual der Wahl, wie 1998 vergeben die Zuschauer auch in diesem Jahr wieder einen Publikumspreis. Die Preisträger werden auf der abschließenden Galaveranstaltung in der Schauburg vorgestellt und bei der anschließenden Party gebührend gefeiert. Der gesellschaftliche Höhepunkt des 11. Filmfests Dresden ist aber der traditionelle Filmball, organisiert von Holger John und den "Weißen Hirschen". Im Jahr 1 nach Titanic wird
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