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Gegenpol Nr. 71 - Januar '02
News
LesBiSchwule Politik
Ist es eigentlich neben der lesbisch-schwulen Spaßkultur noch lohnenswert und notwendig, für
gleiche Rechte zu streiten? Diskriminierungen bleiben auch (oder gerade!?) nach Einführung der
Homo-Ehe an der Tagesordnung - ob in den Elternhäusern, in den Schulen, im beruflichen oder
gesellschaftlichen Alltag.
Die AG "TWO in ONE - Lesben-, Schwulen- und Transenpolitik bei der PDS-Sachsen" will
im Jahr 2002 wieder verstärkt aktiv werden, um bestehende Vorurteile und Benachteiligungen
von Lesben, Schwulen, Transgendern und Intersexuellen abzubauen. Thematischer Auftakt wird im
Februar eine Podiumsdiskussion zum Thema "Geschlechterrollen und Militarisierung" sein.
Jeden Monat soll danach mindestens eine Veranstaltung stattfinden, auch an den Veranstaltungen
zum Christopher Street Day in Dresden will sich die AG "TWO in ONE" beteiligen. Die
Gruppe setzt sich weiterhin für die Schaffung von regionalen Beauftragten für andere Lebensweisen
ein, außerdem für eine diskriminierungsfreie Sexualaufklärung an Schulen und für den Abbau der
Sondergesetzgebungen für Schwule, Lesben, Transgender und Intersexuelle.
HJV
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