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Gegenpol Ausgabe Juli 2004
Erfolgreich & bunt
Sächsischer CSD in Dresden und Leipzig
Petrus meinte es doch noch gut mit den CSD-Feiertagen in Sachsen. Fast pünktlich zur Parade am
5. Juni in Dresden verscheuchte er die Regenwolken und ermöglichte
so einen bunten und politischen Umzug durch die Landeshauptstadt.
Rund 1000 Lesben, Schwule, Trans*en und deren Freunde nahmen nach Polizeiangaben
an der Parade teil, allen voran traditionell die Dykes on Bikes.
Dabei ging es nicht nur musikalisch laut, sondern auch politisch zur
Sache, wobei hier Vertreter aller großen Parteien einträchtig miteinander
demonstrierten. Vielleicht ein kleiner Wink an die große Politik
sich hieran ein Beispiel zu nehmen, nicht nur in Sachen Homo-Politik.
Auch beim Straßenfest auf dem Altmarkt lockten die Infostände
und das bunte Bühnenprogramm, moderiert von Daphne de Baakel
zahlreiche Gäste und Schaulustige an.
In Leipzig feierte der CSD in der darauffolgenden Woche seinen gelungenen Einstand.
Beim Umzug am 6. Juni, dem abschließendem Straßenfest am 12.06., zahlreichen weiteren
Veranstaltungen und der großen Abschlußparty in der DB-Lounge im Leipziger Hauptbahnhof
wurden nach Veranstalterangaben insgesamt 4000-5000 Besucher gezählt.
"Dabei wurden unsere kühnsten Erwartungen übertroffen", so
die Organisatoren. Damit liegt die Meßlatte für das nächste Jahr, in
dem es natürlich wieder einen Leipziger CSD geben soll, sehr hoch.
Die Organisatoren der beiden CSDs werden sich vermutlich schon
bald zusammensetzen und mit den Planungen zum Christopher-Street-Day 2005 beginnen.
CSD-Bilder aus Dresden und Leipzig
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