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Gegenpol Ausgabe Oktober 2005
Anti-Gewalt und Opferarbeit in Dresden
Maneo, das schwule Überfalltelefon mit Opferhilfe aus Berlin, hat sich mit Gerede
in Verbindung gesetzt, weil Maneo gehäuft Klienten betreuen mußte, die im Raum Dresden Gewaltopfer
geworden sind. Das ist erschreckend und alarmierend, aber es hat zu der Idee geführt, in Dresden eine
Stelle einzurichten, die eng mit dem Projekt Maneo in Berlin zusammenarbeitet. Berlin wäre dabei
Vorbild. So könnte die ehrenamtliche Arbeit in Dresden aussehen:
- Information, Beratung und Unterstützung für betroffene von Gewalt, sowie für Zeugen und Angehörige
- Zeugenbegleitung bei Polizei und Gericht
- Täter-Opfer-Ausgleich, außergerichtliche Konfliktschlichtung
- Gewaltprävention durch Öffentlichkeitsarbeit (z.B. Medien, Vor-Ort Arbeit)
- Erfassung schwulenfeindlicher Gewalttaten
- Durchführung von Veranstaltrungen und Schulungen
- Anleitung und Begleitung ehrenamtlicher Mitarbeiter
- Anwaltschaften von Opferinteressen in Gremien und Arbeitskreisen
Wer sich die Arbeit mit Maneo im Außendienst Dresden vorstellen kann, sollte sich schnell mit Falk
(0351-8022251) im Gerede in Verbindung setzten.
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