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Gegenpol Ausgabe November 2006 Mise en scèneFotokunst aus Chemnitz
Angefangen hat alles mit Portraitfotografien und mit diesen hat sich Enscène schon eine kleine Bekanntheit erarbeitet. Doch damit geben sich die Macher des Projektes nicht zufrieden. Für sie befindet es sich nicht in einem statischen Zustand, sondern entwickelt und entfaltet sich individuell immer weiter und erschließt sich neue Bereiche der fotokünstlerischen Gestaltung. Somit liegen das Herz und die Seele im Werk selbst, in der Einheit von Motiv und Umsetzung, und nicht beim Künstler als Person. Die Überzeugung der Mitglieder von Enscène drückt eben dies sehr treffend aus: "Kunst liegt immer im Auge des Betrachters, Künstler ist man nicht, man wird nur zu einem stilisiert ..."
Wir sind jedenfalls gespannt wohin die Reise geht und was sich uns als Betrachter an weiteren
Kunstwerken zeigt. Robert Zesche |