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Gegenpol Ausgabe Mai 2007
Missionswerk zur "Homoheilung"
LSVD kritisiert finanzielle Unterstützung
In einer Pressemitteilung kritisiert der LSVD Sachsen die finanzielle Förderung des Missionswerkes
"Campus für Christus" durch das dem Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kultur
unterstellten Studentenwerks Chemnitz-Zwickau.
Während "Campus für Christus" mit seinen fest angestellten Missionaren einen staatlich finanzierten,
mietfreien Gemeinderaum im Studentenwohnheim erhält, werden Studenten einer anderen
Religionsgemeinschaft für einen Raum voll zur Kasse gebeten, was durch die Antwort der Sächsischen
Staatsregierung auf eine Anfrage der Grünen Landtagsfraktion bestätigt wurde, teilt der LSVD mit.
Diese Bewegung "Campus für Christus", die von Prof. Heumann (Institut für Evangelische Theologie und
Religionspädagogik der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg) als "manipulativ" und
"Abhängigkeitsmuster" erzeugend klassifiziert wurde, wirbt offen für Organisationen, die für
Homosexuelle in Konfliktsituationen eine Umpolung bzw. Veränderung zur Heterosexualität propagieren
und anbieten. Psychotherapeuten und Psychologen warnen vor solchen Organisationen und deren
umstrittenen Praktiken. Betroffene könnten durch solche Veränderungsversuche in noch größere
Konflikte, wie Depressionen und Selbstmord, gestürzt werden, heißt es.
Der LSVD fordert das Ministerium nun zu weltanschaulicher Neutralität auf, denn die "Förderung
homophober Ideologien sowie eine staatliche Subventionierung der Verbreitungspraktiken manipulativer
Bewegungen, verstoßen eklatant gegen das grundgesetzliche Neutralitätsgebot", so der LSVD
abschließend. Weitere Informationen: www.sachsen.lsvd.de
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