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blu im Osten Ausgabe Juli 2009 Jubiläum25 Jahre Carte Blanche
Mit wachsendem Ruhm, überquellendem Kostümfundus, speziell aber aufgrund des Unfalltodes von Zoras Ehemann war Veränderung nötig und die Revue entwickelte sich seitdem zu einer der bekanntesten und erfolgreichsten Travestie-Shows im gesamten deutschsprachigen Raum. Nachdem ab 2003 an den fünf Spieltagen pro Woche eine Darbietung täglich stattfand, sprach es sich schnell herum und viele Gäste kamen immer wieder, weshalb das Programm auf zwei Vorstellungen pro Spieltag aufgestockt wurde. Besonders an Wochenendtagen sind Karten teilweise über Monate ausverkauft, Schwule und Lesben stellen unter den Gästen eine wichtige Gruppe dar. Zur Mund-zu-Mund-Propaganda der Zuschauer kamen unkonventionelle Werbe-Aktionen wie auf Straßenbahnen, Heißluft-Ballons, sowie auf zehn Müllwagen der Stadtreinigung. Schon steht der nächste Erweiterungsschritt bevor, der massive Umbauten auf dem aktuellen Areal oder einen Umzug in das ehemalige Wasserwerk Saloppe vorsieht. Die Kunst der Verwandlung hat die Dresdner Kultur-Landschaft bereichert und ein Ende der Erfolgsgeschichte ist nicht abzusehen. mb 1984Zora Schwarz alias Jessica Loren gründet Travestie-Ensemble "Carte Blanche". Es folgen Tourneen durch den gesamten deutschsprachigen Raum mit Schwerpunkt Erfurt. 2003Eröffnung des Travestie-Revue-Theaters "Carte Blanche" in Dresden und 2004 der Cocktailbar "Zora". Shows 5 Tage die Woche, zwei mal täglich und ohne Sommerpause. 2008Öffentliches Travestie-Casting "Dresden sucht den Travestie-Star" beim Dresdner Stadtfest. Ausstrahlung von Sat 1-Dokumentationen über "Carte Blanche" 20093. Open Air "La Grande Revue - Die Nacht der Travestie" bei den Filmnächten am Elbufer. Ernst Günther schreibt ein Buch über "Carte Blanche". Das Theater soll vergrößert werden - Verhandlungen mit der DREWAG um das ehemalige Wasserwerk Saloppe. |